Laura in Island

Gruppenreise | 12.11. – 17.11.2025

Island im Winter: Zwischen Nordlichtern, Geysiren und schwarzem Sand: Unsere Island Gruppenreise im November 2025
Ein persönlicher Reisebericht von Laura Schindler, Inhaberin des City Reisebüros Pirmasens und Reisebegleiterin unserer Island Gruppenreise.
Manche Reisen beginnen mit einem Koffer. Andere beginnen mit diesem Gefühl, dass etwas Besonderes vor einem liegt.
Unsere Island Gruppenreise im November 2025 gehörte definitiv zur zweiten Kategorie.
 
Gemeinsam mit unserer Reisegruppe ging es von Frankfurt nach Island. Sieben Tage voller beeindruckender Landschaften, Nordlichter, Geysire, Wasserfälle, schwarzer Strände und ganz besonderer gemeinsamer Momente. Für mich sind Gruppenreisen dabei immer mehr als eine Aneinanderreihung von Sehenswürdigkeiten. Es geht um die Menschen, mit denen man unterwegs ist. Um Gespräche im Bus, gemeinsames Staunen, spontane Erlebnisse und die Geschichten, die man noch lange nach der Rückkehr erzählt. Und Island hatte davon reichlich zu bieten.
 
Island im Winter: Warum sich eine Reise in der kalten Jahreszeit lohnt
Island im Winter ist anders als Island im Sommer. Die Tage sind kürzer, das Wetter kann wechselhaft sein und die Landschaft zeigt sich teilweise verschneit und rau. Aber genau das macht für mich den besonderen Reiz aus. Die tief stehende Sonne taucht die Landschaft in ein ganz besonderes Licht. Wasserfälle können teilweise gefroren sein, Lavafelder dampfen in der kalten Luft und über allem liegt die Möglichkeit, eines der beeindruckendsten Naturphänomene überhaupt zu erleben: die Nordlichter.
 
Unsere Highlights einer Island Winterreise
• Hohe Chancen, Nordlichter zu erleben
• Spektakuläre Lichtstimmungen und Sonnenaufgänge
• Verschneite Landschaften und teilweise gefrorene Wasserfälle
• Geysire und dampfende Lavafelder
• Schwarze Strände rund um Vik
• Reykjavík im winterlichen Flair
• Eine Walsafari ab Reykjavík
• Die isländische Schwimmbadkultur
• Gemeinsame Erlebnisse in einer tollen Reisegruppe
 
Unsere Island Gruppenreise begann in Frankfurt. Mit unserer Gruppe starteten wir am Flughafen Frankfurt. Schon beim Landeanflug auf Reykjavík konnten wir erahnen, dass uns eine außergewöhnliche Reise erwartete. Unter uns erstreckten sich dunkle Lavafelder, verschneite Landschaften und eine Küste, die ganz anders aussah als das, was wir aus Deutschland kennen. Am Flughafen wurden wir von unserem Reiseleiter Niels herzlich empfangen. Schon während der ersten Fahrt durch die isländische Landschaft bekamen wir einen Eindruck davon, was Island so besonders macht. Neben der Straße dampften die Lavafelder und überall erinnerte uns die Landschaft daran, dass wir uns auf einer Insel befinden, die durch vulkanische Aktivität geprägt ist. Island ist eben kein klassisches Reiseziel. Hier erlebt man Natur nicht nur. Man spürt sie.
 
Nordlichter direkt am ersten Abend !
Wir hatten uns natürlich auf die Nordlichter gefreut. Aber mit einem solchen Start hatte wohl niemand gerechnet. Bereits am ersten Abend konnten einige aus unserer Gruppe die ersten Nordlichter direkt vom Hotelzimmer aus beobachten.
Später standen wir gemeinsam draußen und blickten in den Himmel. Zunächst waren die Lichter nur ganz zart zu erkennen. Dann wurden die grünen und violetten Schleier immer deutlicher und bewegten sich langsam über den dunklen Himmel. Und plötzlich wurde es ganz still. Es sind genau diese Momente, die eine Gruppenreise so besonders machen. Niemand muss etwas erklären. Alle schauen nach oben und wissen gleichzeitig, dass sie gerade etwas Außergewöhnliches erleben.
 
Nordlichtsafari: Gemeinsam auf der Suche nach der Aurora!
Natürlich wollten wir unser Glück noch einmal herausfordern. Bei unserer Nordlichtsafari ging es hinaus aus Reykjavík und weg von den Lichtern der Stadt. Je dunkler die Umgebung wurde, desto gespannter wurde die Gruppe.
Denn eine Nordlichtsafari bedeutet auch: warten, beobachten und hoffen. Man weiß nie genau, wann der Himmel sich verändert.
Doch irgendwann zeigten sich wieder die ersten Lichtschleier.
Erst ganz dezent, dann immer intensiver. Die Gruppe stand gemeinsam in der Dunkelheit und blickte nach oben. Jeder versuchte, den Moment mit der Kamera festzuhalten. Gleichzeitig wussten wir alle: Kein Foto kann dieses Gefühl wirklich ersetzen. Die Stille. Die Kälte. Der dunkle Himmel. Und darüber das tanzende Licht.
 
Reykjavík im Winter: Kleine Hauptstadt mit großem Charakter
Nach so viel Natur war Reykjavík ein schöner Kontrast.
Die isländische Hauptstadt wirkt überschaubar und entspannt. Gleichzeitig gibt es jede Menge zu entdecken. Wir erkundeten die Innenstadt, entdeckten die berühmte Regenbogenstraße und ließen uns zwischendurch durch Cafés und Restaurants treiben. Auch kulinarisch hat Reykjavík bei unserer Gruppe Eindruck hinterlassen. Frischer Fisch, kreative Küche und gemütliche Cafés gehören für mich unbedingt zu einem Aufenthalt dazu. Und eine Erkenntnis hatten wir ziemlich schnell: Eis geht in Island offenbar immer. Auch im Winter.
 
Geysire, Vulkane und die Kräfte der Erde
Natürlich standen auch einige der großen Naturwunder Islands auf unserem Programm.
Bei unserer Reise konnten wir erleben, wie eindrucksvoll die vulkanischen Kräfte der Insel sind. Wir standen zwischen Geysiren und dampfenden Böden und sahen, wie heißes Wasser aus der Erde schießt.
Besonders faszinierend ist dabei der Gedanke, dass diese Landschaft ständig in Bewegung ist. An manchen Stellen sieht man den Dampf aufsteigen. An anderen brodelt und zischt es. Und während man dort steht, wird einem bewusst, dass die Erde unter den eigenen Füßen alles andere als ruhig ist. Ein echtes Island Gefühl.
 
Zwischen zwei Kontinentalplatten
Ein weiteres Highlight unserer Island Reise war die Landschaft rund um den Þingvellir Nationalpark. Hier treffen die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Das Spannende daran ist nicht nur die geologische Bedeutung dieses Ortes. Man kann die gewaltigen Spalten und Felsformationen tatsächlich mit eigenen Augen sehen. Für mich sind solche Orte besonders schön, weil sie eine Reise um eine ganz andere Dimension erweitern.
Man sieht nicht einfach nur eine Landschaft. Man bekommt eine Vorstellung davon, wie unsere Erde funktioniert.
 
Islands Wasserfälle: gewaltig, laut und wunderschön
Island ohne Wasserfälle? Kaum vorstellbar.
Die Wasserfälle gehören zu den Bildern, die man von einer Island Reise mit nach Hause nimmt. Gewaltige Wassermassen stürzen über Felsen in die Tiefe. Im Winter kommen Schnee und Eis hinzu und verändern die Landschaft immer wieder. Vor einem solchen Wasserfall zu stehen, ist etwas anderes, als ihn auf einem Foto zu sehen.
Man hört das Wasser. Man spürt die Gischt. Und man merkt erst vor Ort, wie gewaltig diese Natur wirklich ist.
Bildunterschrift: Islands Wasserfälle zeigen die Natur von ihrer kraftvollsten Seite.
Vik und der schwarze Strand
Ein besonderer Abschnitt unserer Reise führte uns nach Vik. Der schwarze Sandstrand, die Basaltsäulen und der tosende Atlantik ergeben eine Landschaft, die beinahe surreal wirkt. Hier zeigt sich Island von seiner rauen Seite. Der dunkle Sand, das Meer und die Felsen bilden einen starken Kontrast zur verschneiten Landschaft.
In der Nähe entdeckten wir außerdem eine kleine versteckte Höhle. Und genau solche Momente bleiben oft besonders lange im Gedächtnis. Nicht unbedingt die großen Sehenswürdigkeiten, die ohnehin jeder kennt. Sondern die kleinen Entdeckungen zwischendurch.
 
Walsafari ab Reykjavík
Island vom Wasser aus zu erleben, war noch einmal etwas ganz anderes. Bei unserer Walsafari ab Reykjavík ging es hinaus aufs Meer. Mit etwas Glück kann man hier Wale in freier Wildbahn beobachten.
Für uns war allein die Fahrt schon ein Erlebnis. Plötzlich sieht man die Küste aus einer völlig anderen Perspektive und bekommt einen Eindruck davon, wie sehr das Leben in Island mit dem Meer verbunden ist. Wer sich intensiver mit der Geschichte und Kultur des Landes beschäftigen möchte, findet rund um Reykjavík außerdem interessante Museen zur Seefahrt und zur Natur Islands.
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Mein persönlicher Island Geheimtipp: ein isländisches Schwimmbad
Einer meiner liebsten Tipps kam von unserem Reiseleiter Niels.
Ein öffentliches Schwimmbad.
Zugegeben: Das klingt zunächst nicht nach dem klassischen Highlight einer Island Reise. Aber genau das macht es so interessant.
In Island gehören Schwimmbäder zum Alltag. Sie sind Treffpunkt, Erholungsort und ein Stück isländische Lebensart. Besonders die warmen Hot Pots sind ein Erlebnis. Draußen kann es kalt sein, vielleicht sogar schneien, während man selbst gemütlich im warmen Wasser sitzt.
Dieser Kontrast ist unglaublich angenehm. Für viele aus unserer Gruppe war dieser Besuch deshalb ein echtes Highlight. Man erlebt Island dabei nicht als Tourist, sondern bekommt einen kleinen Einblick in den Alltag der Menschen vor Ort.
 
Mein Tipp: Plant bei eurer Island Reise unbedingt Zeit für einen Besuch in einem öffentlichen Schwimmbad ein.
 
Island Winterreise: Was gehört ins Gepäck?
Island im Winter verlangt nach der richtigen Kleidung.
Das Wichtigste ist weniger ein einzelnes besonders warmes Kleidungsstück als das richtige Zusammenspiel mehrerer Schichten.
 
Unsere Packliste für Island im Winter
• Warme, winddichte und wasserdichte Kleidung
• Kleidung im Zwiebellook
• Thermounterwäsche
• Gute und rutschfeste Schuhe
• Warme Handschuhe
• Mütze und Schal
• Powerbank für Smartphone und Kamera
• Ausreichend Speicherplatz für Fotos
• Thermosflasche
• Fernglas für die Walsafari
Gerade bei Ausflügen in die Natur sollte man außerdem daran denken, dass sich Wetter und Temperaturen schnell verändern können.
 
Unser Fazit: Island bleibt
Als wir am Ende unserer Reise wieder Richtung Heimat flogen, hatten wir eine Woche voller Eindrücke im Gepäck.
Nordlichter.Wasserfälle.Geysire.Schwarze Strände.Wale.Schnee.Vulkanlandschaften. Aber vor allem gemeinsame Erinnerungen.
Denn genau das macht für mich eine gute Gruppenreise aus. Man fährt nicht einfach gemeinsam von einem Ort zum nächsten. Man erlebt Dinge zusammen. Man wartet gemeinsam auf die Nordlichter. Man sitzt nach einem langen Tag zusammen beim Essen. Man lacht im Bus. Man erzählt sich am nächsten Morgen, wer in der Nacht noch einmal aus dem Fenster geschaut hat.
 
Und irgendwann wird aus einer Reisegruppe eine Gemeinschaft.
Vielleicht ist das der Grund, warum mir Island noch so präsent ist. Nicht nur wegen der unglaublichen Landschaft.
Sondern wegen der Menschen, mit denen ich sie erleben durfte.
 
Ein Teil von uns ist vermutlich auf Island geblieben. Oder vielleicht ist es eher umgekehrt: Ein kleines Stück Island reist seitdem mit uns weiter.

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